Animal Hope and Liberty e.V.

Pflegestellen für unsere Hunde gesucht

Liebevolle Pflegestellen gehören mit zur wichtigsten Unterstützung für uns und unsere Hunde.

Viele Hunde könnten nicht in ein schönes Zuhause vermittelt werden, denn die meisten Interessenten möchten ihr zukünftiges Familienmitglied erst einmal kennen lernen, bevor es bei ihnen einzieht. Die wenigsten fahren dafür nach Rumänien.
Die Pflegestelle bietet die nötigen Voraussetzungen, um ein Tier besser einschätzen zu können als es auf unserem Schutzhof unter nicht so günstigen Rahmenbedingungen möglich ist, da das Tier dort in einem ganz anderen Umfeld lebt, nämlich in Zwingern und mit anderen Tieren zusammen.

Man kann besser einschätzen wie sich der Hund gegenüber Kindern und Katzen verhält, ob er stubenrein ist, man kann sehen, ob er alleine bleiben kann, ob er gerne Auto fährt und und und. All dies hilft einen Hund an die richtigen Adoptanten vermitteln zu können.

Pflegestellen sind das Sprungbrett in ein glückliches  Hundeleben. Hier finden die Fellnasen meist die ersten richtigen Bezugspersonen. Viele unserer Tiere haben viel Leid erleben müssen, bevor sie zu uns auf den Schutzhof kamen , manche lebten lange auf der Straße, manche kamen aus der Tötung, manche wurden von ihrer Familie verlassen. Eine Pflegefamilie bedeutet für sie ein « Zur Ruhe kommen » und  Erholung von vielen Strapazen und positive Erfahrung mit Menschen.

Ihre Aufgabe als Pflegestelle:

Wenn Sie einen Hund von unserem Schutzhof in ihrem Zuhause aufnehmen, lassen Sie ihn in Ruhe ankommen. Bringen Sie ihm Geduld entgegen, denn er hat einen langen Transport hinter sich, seine gewohnte Umgebung verlassen, alles ist ihm fremd. 

Hat er sich etwas eingewöhnt, ist es wichtig, nach und nach mit ihm etwas zu unternehmen, ihm seine neue Umgebung zu zeigen und ihm verschiedene Sozialkontakte zu ermöglichen. So kann man herausfinden, wie er auf die bestimmte Dinge reagiert, was ihm gefällt und wovor er sich vielleicht noch fürchtet und was ihm Stress bereitet.

Motivationen unserer bestehenden Pflegestellen:

Welche Voraussetzungen Sie erfüllen sollten:

Geduld, Zeit, gute Nerven und Tierliebe sind die wichtigsten Voraussetzungen. In der allerersten Zeit sollte der Hund nicht alleine sein, d.h., es sollte sich jemand zuhause aufhalten.  Manch ein Hund kann Verlustängste zeigen und weinen, wenn er merkt, dass er wieder alleine ist.
Stubenreinheit kann auf unserem Schutzhof nicht trainiert werden. Die meisten Tiere machen in dieser Richtung nur wenige Probleme, dennoch gibt es immer wieder Hunde, für die das Thema Stubenreinheit neu ist. Stellen Sie sich also auch bei einem erwachsenen Pflegehund sicherheitshalber auf die Notwendigkeit eines Sauberkeitstrainings ein. In der Regel lernen auch erwachsene Hunde sehr schnell. 
Sie sollten aber die Zeit und die Geduld aufbringen können, ihrem vorübergehenden Familienmitglied Regeln freundlich zu vermitteln und kein Problem damit haben, wenn mal etwas « daneben » geht.
 Als Pflegestelle sollte man sich geduldig auf die Bedürfnisse und Eigenheiten des Tieres einstellen können. 

Weitere Aufgaben:

Ihre Aufgabe als Pflegestelle beinhaltet auch, dass Sie gute Fotos von Ihrem Pflegehund machen und ihn in einem Vermittlungstext für ein Inserat beschreiben können. Sie organisieren dann auch die « Kennenlerntermine » mit potentiellen Adoptanten, insofern sich auf das Inserat, das wir schalten, seriöse Interessenten melden.

Einschätzung unserer Hunde!

Wir können auf unserem Hof den Hund zwar einschätzen, ob er freundlich,eher zurückhaltend oder scheu ist, nicht aber, wie gut er sich in einer Wohnung benehmen kann.. Vielleicht macht er es sich auch mal auf dem Küchentisch bequem oder hat Ihre Schuhe zum Fressen gern.  Auf solche Überraschungen sollten Sie gefasst sein und nicht die Nerven verlieren. Viele Hunde allerdings benehmen sich erstaunlich gut und integrieren sich schnell.

Welche Kosten auf Sie zukommen:

Generell werden die Futterkosten von der Pflegestelle getragen. Dies gilt auch für Fahrtkosten, falls sie das Tier irgendwo abholen oder hinbringen müssen. Werden Tierarztbesuche bzw. tierärztliche Behandlungen notwendig , so werden diese nach Absprache von unserem Verein getragen. Wir bitten Sie darum, dass Sie sich vor dem Besuch beim Tierarzt oder dem Beginn einer Behandlung mit uns in Verbindung setzen.
Auch wenn unser Verein die medizinischen Kosten für den Pflegehund trägt, freuen wir uns natürlich immer, wenn die Pflegestelle einen Teil davon übernimmt. Das ist auch in Form einer Spende an den Verein möglich, wofür wir Ihnen eine Spendenbescheinigung ausstellen können.

Hundesteuerpflicht für einen Pflegehund?

Die Hundesteuerpflicht für einen Pflegehund sieht von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich aus. In manchen Gemeinden sind Hunde, die für einen gemeinnützigen Verein in Pflege genommen wurden, von der Hundesteuerpflicht befreit ( Pflegestellen-Vertrag vorlegen ). In wieder anderen Gemeinden gilt diese Steuerbefreiung nur für einen bestimmten Zeitraum. Erkundigen Sie sich am besten, wie das in Ihrer Gemeinde gehandhabt wird.

Hilfe bei Problemen:

Sollten Sie Schwierigkeiten egal welcher Art mit ihrem Pflegehund haben, gibt es bei uns einen festen Ansprechpartner, den Sie jederzeit kontaktieren können.

Selbstauskunft:

Wenn Sie Pflegestelle für ein Tier werden möchten, können Sie hier unser Selbstauskunftsformular herunterladen, dieses ausfüllen und per Mail an unseren Verein zurücksenden.

Nach oben scrollen